ZEIT-Elternknigge

Darf Papa auf dem Spielplatz rauchen? Bin ich eine schlechte Mutter, wenn mein Kind aufs Internat geht? Die 55 drängendsten Erziehungsfragen werden hier von den "Experten" beantwortet: ZEIT-Autoren, die Kinder haben.

tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.jpghttp://www.zeit.de/2010/09/Elternknigge


Was Eltern wollen

Auf welche weiterführende Schule ein Kind geht, entscheidet nicht nur die Leistung. Studien bestätigen den Einfluss der Familie.


Schon Erstklässler wissen, was sie später auf keinen Fall sein möchten: ein »Honk«. Der Begriff ist ein gängiges Schimpfwort auf Berliner Pausenhöfen. Er steht für »Hauptschüler ohne nennenswerte Kenntnisse«. Gerade eingeschult, zeigen sich bereits Sechsjährige mit den Hierarchien des deutschen Schulsystems vertraut. Für die meisten Eltern ist das Bildungsziel ohnehin klar: Mehr als die Hälfte von ihnen streben für ihre Kinder den Besuch des Gymnasiums an.

mehr: http://www.zeit.de/2010/06/C-Uebergang

 


Biologische Mittel gegen ADHS

tl_files/artikel/allgemein/verkn.jpgADHS, besser bekannt als "Zappelphilipp-Syndrom"

 

Welche Folgen sind zu erwartenLaut Aussage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung leiden in Deutschland 500.000 Kinder an ADHS und sie werden hauptsächlich mit das dopaminerge und noradrenerge Neurotransmittersystem stimulierenden Amphetaminen behandelt. Eine medizinisch äußerst umstrittene Methode.

 

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Eltern, fürchtet euch nicht!

Wolfgang Bergmann, 51, ist Erziehungswissenschaftler und Autor zahlreicher Aufsätze und Bücher Väter und Mütter heute sind oft liebevoller und einfühlsamer als ihre eigenen Eltern - warum aber wirken so viele besorgt und verunsichert? Wieso trauen sie sich selbst und ihren Kindern so wenig zu? KinderpsychologeWolfgang Bergmann (Siehe linkes Bild) über Überforderung, Zweifel und die Ursachen.

 

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Software für Kinder (Orientierungshilfen)

Hier finden Sie pädagogisch interessante Hinweise und Tipps

tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.jpghttp://bildungsserver.de/zeigen.html?seite=4565

 


Kindertagesbetreuung (Krippe, Kindergarten, Kita) in Deutschland

Informationen zur Thematik tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.jpghttp://bildungsserver.de/zeigen.html?seite=1855

 


Neues Informationsportal

Das für Kinder geeignete Internetangebot hat zu vielen Fragestellungen aus Naturwissenschaft und Technik gut verständliche Antworten auf Lager. Die Internetseite, die kontinuierlich ausgebaut wird, bietet zahlreiche Artikel für Kinder und Eltern zu verschiedenen Rubriken.

tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.jpgKids and Science

 


Eltern-LAN

Im kommenden Jahr können Mütter und Väter sowie Lehrerinnen und Lehrer auf der "LAN-Party" für Eltern und Lehrkräfte wieder gezielt in die Welt der Computerspiele eintauchen, teilt die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) mit. Die neuen Veranstaltungstermine werden noch bekannt gegeben.


tl_files/artikel/allgemein/verkn.jpgFortbildungen auch im kommenden Jahr

 


Computerspiele stehen auf dem Wunschzettel vieler Kinder ganz oben. Wie ist das Wunschspiel zu beurteilen? Was sind altersgerechte Spiele, die Kindern Spaß machen? Wir stellen Ihnen Ratgeber und Infoportale vor.


tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.gifweitere Informationen...


Initiative Eltern und Medien wird fortgesetzt

14.12.09 | Das Projekt "Initiative Eltern+Medien" wird auch im Jahr 2010 fortgesetzt. Mit der Durchführung wird das Adolf Grimme Institut beauftragt. Dies beschloss die Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) unter dem Vorsitz von Frauke Gerlach am 27. November 2009 in Düsseldorf.

tl_files/artikel/allgemein/verkn.jpghttp://www.mekonet.de/t3/index.php?no_cache=1&id=43&tx_ttnews[tt_news]=554

 


Handbuch zur Durchführung eines Elternseminars

29.11.09 | Fragen von Eltern und deren Bedürfnis nach Orientierung und Unterstützung hat die Fachstelle für Suchtprävention der Drogenhilfe Köln dazu veranlasst, ein Elternseminar rund um den Umgang mit dem Computer zu entwickeln.
Handbuch für Elternseminar auf www.websucht.info

Handbuch für Elternseminar auf www.websucht.info

Das nun vorliegende Handbuch gibt pädagogischen Fachkräften eine Anleitung zur Durchführung eines Elternseminars. Es wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Gesundheit realisiert.

Die vier Seminarabende sind in klar strukturierten Module gegliedert und in ihrem Ablauf sowie der methodischen Umsetzung anschaulich beschrieben. Sämtliche Arbeitsmaterialien sind auf einer beiliegenden CD-ROM im Detail dargestellt und erläutert. Der oder die Praktiker(in) findet auf 80 Seiten im DIN A5 Format alles, was er bzw. sie für die Durchführung braucht. Weitere Informationen und ein Bestellformular finden sich Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

 


„Aus Perspektive und Verantwortung der Eltern – Tatort Internet. Was Eltern wissen sollten...“

Die Berichterstattung über Fälle von Cyber-Mobbing führt bei Eltern oft zu Erstaunen ob der aktuellen technischen Möglichkeiten von Computern und Handys und zu verängstigtem Nachfragen bei den eigenen Kindern, ob ihnen so etwas schon einmal zugestoßen ist. Die Frage der technischen Machbarkeit wird in der sensationsorientierten traditionellen Medienlandschaft gerne und tendenziell mit unangenehmen oder persönlichkeitsdiffamierenden Auswirkungen kausal verbunden. Wenn die Beschäftigung mit modernen Kommunikationsmitteln wie Handys oder den sog. „Social Networks“ im Internet erst an diesem Punkt beginnt, ist „das Kind bereits in den Brunnen gefallen“.

 

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Wo Eltern Computerspielen lernen

Game-Schule in Leipzig wird ein Jahr alt  von Dirk Müller-Thederan

Computerspiele gehören zum Alltag von Jugendlichen. Viele Eltern stehen dem jedoch, höflich ausgedrückt, distanziert gegenüber. Ein Grund: Sie haben keine Ahnung. Die Computerspiel-Schule in Leipzig ändert das. Hier lernen auch Große das Spielen tl_files/artikel/allgemein/verkn.jpg http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,7914958,00.html

 

 


Bericht vom Landeselterntag in Montabaur

Big Band der Schule

 

 

Der Landeselterntag 2009 begann (erfreulicherweise) mit der hervorragenden Big-Band des  
tl_files/artikel/allgemein/verkn.jpgLandesmusikgymnasiums und drei auf- und anregenden Kompositionen.

 

 

 

Michael EsserAnschließend begrüßte Michael Esser, Vorsitzender des 

tl_files/artikel/allgemein/verkn.jpg Landeselternbeirats Rheinland-Pfalz,  (Bild rechts) die vielen Zuhörer in der Aula, die bis auf den letzten Platz gefüllt war.


Er begann mit dem verbrieften Recht eines jeden Kindes auf die bestmögliche Bildung und verwies darauf, dass Bildung von zentraler Bedeutung für die Zukunft unserer Kinder und damit auch den Fortschritt unserer Gesellschaft ist. Ziel muss es sein, jeden Einzelnen bis an die Grenzen seiner persönlichen Leistungsfähigkeit zu fördern.
Von besonderer Bedeutung dabei sind ihm gemeinsames Erarbeiten von Aufgaben und Problemen und die begleitende Interaktion aller Partner. Das beinhaltet die Forderung nach Schluss mit "Fehlersuch- und Beschämungskultur" an unseren Schulen. Grundlage allen Erziehunsarbeitens muss der gegenseitige Respekt sein.
Zentrum ist der individuelle Lehr- und Lernprozess. Dabei ist der Verweis auf bestehende (Hoch)Begabungen oft überbewertet, entscheidend ist mindestens genau so stark die jeweilige Motivationslage.
Dazu stellte er 7 Regeln auf:

 

  • Das Schülerinteresse muss immer geweckt und erhalten werden. Dazu bedarf es nicht der besten "Fachwissenschaftler" sondern der besten "Pädagogen".
  • Der Unterricht sollte immer schülerzentriert sein. 
  • Auch die "Geisteshaltung" einer Schule sollte schülerorientiert sein.
  • Die Akzeptanz von Heterogenität muss vorhanden sein.
  • Ziel muss sein, die Stärkung individueller Stärken.
  • Dazu bedarf es einer erweiterten Diagnosekompetenz der Lehrkräfte.
  • Grundlage dazu ist eine "perfekte Führung" an einer Schule, die sowohl die Kompetenz als auch die Macht hat, erkannte Möglichkeiten ohne Störung von außen durchzusetzen.

Hier ist seiner Ansicht nach das Bildungsministerium gefordert. Dafür sagte er die garantierte Unterstütztung durch den Landeselternbeirat zu.

 

Schuldirektor MoserDann begrüßte Herr Moser, der Direktor des tl_files/artikel/allgemein/verkn.jpg Landesmusikgymnasiums als Hausherr die Besucher. Dabei stellte er in Kürze die Konzeption dieser in RLP einzigartigen Schulform vor.

 

 

 

Bildungsministerin Doris Ahnentl_files/artikel/allgemein/verkn.jpgBildungsministerin Doris Ahnen dankte in ihrem Statement zunächst Herrn Esser für seine "parteiischen" (nicht parteilichen!- die Red.) Ausführungen, denen sie im Großen und Ganzen, aber nicht in allen Bedingungen zustimmen könne.


Dann ging sie auf die individuelle Förderung der Kinder(Schüler) ein. Sie verwies auf entsprechendetl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.gif Anstrengungen ihres Ministeriums, aber auch auf viele Hemmnisse. Im Orientierungsrahmen sei aber alles schon entsprechend angelegt.
Für die Durchsetzung bedürfe es dabei immer der Rückkoppelung mit den Eltern.
Besonders wichtig dabei ist die in RLP praktizierte Qualitätssicherung des Unterrichts. In Bezug auf die Forderung nach mehr Heterogenität gab sie zu, dass dies noch nicht ausreichend erfüllt sei.

Besonders bedeutsam sei allerdings auch die Tatsache, dass die vielen Herausforderungen an die Schule schneller wachsen als die Schule dem nachkommen könne.
Besonders im Berufsbildungsbereich, führte sie aus, habe man dieses Schuljahr sechs neue berufliche Gymnasien genehmigt. Auch die Weigerung des Landes Rheinland-Pfalz sich der G8-Bewegung voll anzuschließen, sei in diesem Sinne vernünftig gewesen.
Aber man habe in diesen Schuljahr auch über 500 Ganztagsschulen im Lande.

 

Ein weiteres Ziel seien auch kleinere Klassen. Ein erster Schritt dazu solle die Begrenzung auf 28 Schüler(innen) als Regel gelten. Kleine Grundschulen auf dem Lande sollten aber unbedingt erhalten werden.


Auch in der Lehrerversorgung sei gehandelt worden. Es wurden 1000 Lehrer eingestellt. (Wieviele aber gingen, sagte sie nicht - d. Red.) Ein besonderer Mangel bestehe im gymnasialen Bereich in einzelnen Fächern. Um weitere Bewerber zu gewinnen oder Abfluss in andere Bundesländer zu verhindern, sei auch das Verbeamtungsalter auf 45 Jahre heraufgesetzt worden.


Aber auch "neue Instrumentarien" seien angedacht, wie z.B. der Lehrerpool der Schulaufsicht, aus dem heraus die Verwirklichung innovativer Schulkonzepte erleichtert werde.
Für die Duchsetzung solche Pläne ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Partner (Lehrer, Eltern, Schüler, Schulaufsicht, Bildungspolitik und Kommunen) besonders wichtig.

 

 

 

Reinhard Kahl, bekannter Bildungsjournalist und Filmemachertl_files/artikel/allgemein/verkn.jpgReinhard Kahl, bekannter Bildungsjournalist und Filmemacher, konzentrierte sich in seinem Vortrag auf die "Entdeckung der frühen Jahre" (im Bildungs- und Erziehungsprozess unserer Kinder- d.Red.).

 

Voran stellte er eine schon oft von Pädagogen geäußerte Aussage: Kinder sind keine Fässer, die mit Bildung und Wissen gefüllt werden , sondern Flammen, die entzündet werden müssen. Dabei konnte er sich einen kleinen Seitenhieb auf den gymnasialen Lernzweig nicht verkneifen. Beifall aus dem Publikum schien ihn zu bestätigen

 

Seiner Meinung nach ist das Grundprinzip allen Lernens das Prinzip der "Anknüpfung" (an individuelle Vorerfahrungen, Lernerfahrungen und Situationen u.a.). Jeder lernt eben auf seine Weise. Dazu bedarf es nicht unbedingt irgendwelcher hervorgehobenen Projekte, die nach Durchführung wieder in der Schublade landen.
Er brachte in seiner launigen Art die Forderung:  "Weniger pädagogische Innnovation und mehr päd. Müllabfuhr" (um Missverständnissen vorzubeugen, mit Müllabfuhr meinte er die Beseitigung alt hergebrachter Hemmnisse und Fehler im herkömmlichen Schul- und Bildungssystem!- d.Red.)

 

Auch der Begriff "Förderung" sollte durch den Begriff "Herausforderung" ersetzt werden. Lernen von (Klein-)Kindern vollzieht sich auch ohne Förderung und sogar homogener, wenn die Kinder vor Herausforderungen stehen und diese nach entsprechenden Erfahrungen auch bewältigen und, was noch viel wichtiger ist, auch bewältigen wollen! (Betonung liegt auf Wollen.) Er sprach in diesem Zusammenhang vom "Lerngenie" der Kinder. Dies wurde dann durch die Vorführung eines kleinen Filmvotrags untermauert.

 

Danach erwähnte er den Begriff "Lernkathedralen".  Gemeint ist damit, dass für die Bildung der Kinder ( und Jugendlichen - d.Red) die besten Häuser und die besten Lehrer(innen) gerade gut genug seien. Laut Kinsey-Studie habe jeder Euro, der in Bildung gesteckt wird auf längere Sicht eine Rendite von ca 12%, warum also nicht so lukrativ investieren?
Provokativer Rat von Herrn Kahl: Wenn Sie in eine deutsche Schule gehen, schauen Sie erst einmal die Toilette an! Wie recht er hat.
Er berichtete dazu von einem Besuch in einer Schule in Dänemark, die mit Designerleuchten, Originaler Kunst an den Wänden und anderen "Seltsamkeiten" ausgestattet war.
Bemerkung aus dem Kreis deutscher Besucher: Ist das nicht ziemlich übertrieben? Die erste Frage eines deutschen Kollegen: Habt ihr keine Angst, dass das geklaut wird? Antwort des dänischen Kollegen: Wenn wir das nicht so könnten, würden wir besser aufhören.


In jeder Bildungsstätte ist die (innere) Athmosphäre von größter Bedeutung. Alle Beteiligten sollten dazu in gegenseitigem Repekt und Vertrauen auf neue Herausforderungen reagieren. Keinesfall aber dürfe man bei den alten Standpunkten verharren, dass nur das gelingen könne, was nicht schiefgehen darf. Wieder ein lustiges Beispiel dazu: Wenn die ersten Zellen in der Frühgeschichte der Evolution so gedacht hätten, gäbe es uns heute gar nicht.
In Italien spricht ein Pädagoge vom Raum als "dritten Pädagogen!


Zum Schluss zeigte er noch zur Illustration Filmbeiträge von Schulen, die den deutschen Schulpreis erhielten.
Erkenntnis daraus:  Kinder(Schüler(innen)) lernen am besten, wenn sie ganz bei sich selbst sind und dabei neugierig und brennend an der Welt interessiert werden.


Podium

Anschließend wurde das Podium installiert:

Moderator: Joachim Türk, Chefredakteur der Rhein-Zeitung (2. v.l.)

Teilnehmer:

  • Michael Esser, Vorsitzender des Landeselternbeirats (2. v. r.)
  • Reinhard Kahl, Bildungsjournalist und Filmemacher (ganz rechts)
  • Doris Ahnen, Bildungsministerin RLP (Mitte)
  • Hanna Zoe Trauer,  Innenreferentin der
    tl_files/artikel/allgemein/verkn.jpg Landesschülervertretung (links)

 

 

Von der folgenden Diskussion werden nur einige wichtigere Momente wiedergegeben.


Hanna Zoe Trauer,Innenreferentin der LandesschülervertretungFrau Kauer (Bild rechts): Die gesehenen Beispiele sind wirklich gut und ermutigend, aber die Realität vor Ort sieht meist anders aus. Es gibt eine Menge sehr guter Lehrer(innen), aber auch die stoßen sehr schnell an Grenzen und ziehen sich eventuell zurück.
Was die Beurteilung von "Spick-Mich" im Internet angeht wird dies von der Schülervertretung sehr kritisch betrachtet. Wenn man ein schulinternes unabhängiges Medium zur Beurteilung der Lehrer(inne)n hätte, wäre SpickMich vielleicht gar nicht nötig.

 

Herr Esser: Wer andere beurteilt, muss auch zulassen, beurteilt zu werden

 

Frau Ahnen: Das geschieht allerdings im Fall von SpickMich auf ganz anderen Ebenen und muss deshalb differenziert betrachtet werden

Im Bezug auf die Anregungen von Herrn Kahl habe ich zwiespältige Gefühle. Die gesehenen Beispiele sind hervorragend, aber die Realität sieht anders aus. Schön wär´s aber allemal. Aber es ist auch nicht alles schlecht, was wir heute haben.
Auf die Frage des Moderators, "Können die einzelnen Schulen das nicht selbst in die Hand nehmen, dürfen die das überhaupt? : "Schulen in RLP dürfen eigenständig mehr als sie glauben zu dürfen!" Dazu gibt es auch einigetl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.gif Erfolg versprechende Ansätze.

Dazu Herr Kahl: "Auch Lehrer dürfen mehr als sie glauben!" (Ob er als Journalist das richtig sieht? - die Red.)

 

 

 

Am Nachmittag, nach einem gemeinsamen Mittagessen, gab es dann noch die Möglichkeit, verschiedene Foren zu besuchen. Eine Kurzbeschreibung finden Sie auf den tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.gifSeiten des Landeselternbeirats.

 

Bericht: Dipl.Päd. Manfred Schreiber

 

Impressionen

Ist Bildung Ländersache?

Für Eltern nicht - (12.08.2009 - Jürgen Spaniol)

Wenn es nach deutschen Eltern ginge, würde der Föderalismus in der Bildungspolitik sofort abgeschafft.

Wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "Eltern" ergab, möchten 91 Prozent der Eltern die Länderzuständigkeit für die Schulen beseitigen und die Bedingungen für ihre Kinder in ganz Deutschland vereinheitlichen. Lesen Sie mehr zum Thema tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.jpg "Was Eltern vor der Wahl erwarten"

 


Dossier: Eltern verzweifeln am Bildungssystem

von Monika Dunkel (Berlin)

Die Mehrheit der Eltern mit minderjährigen Kindern empfindet das deutsche Bildungssystem als Zumutung. Viele wollen ihre Kinder privat unterrichten lassen.

Lesen Sie mehr dazu:

 

tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.jpghttp://www.ftd.de/politik/deutschland/:Schulpolitik-Eltern-verzweifeln-am-Bildungssystem/551782.html

 


Eltern ließen dreijähriges Mädchen verhungern

Ein drei Jahre altes Mädchen ist in einer Nürnberger Klinik an Unterernährung gestorben. Gegen die Eltern wurde Haftbefehl erlassen. Die Familie wurde über Jahre hinweg von Mitarbeitern des Jugendamts betreut - bis diese vor einigen Monaten die Besuche einstellten.

tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.jpghttp://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,641804,00.html

 


Eltern als Bremser?

Sie wollen gute Schulen und eine gerechte Gesellschaft - aber nur, wenn's dem eigenen Kind nützt. Eltern sind die größten Bremser im Schulsystem. Sie bekämpfen erbittert Reformen und grenzen sich nach unten hin ab: bloß keinen Kontakt zur Unterschicht. Eine Abrechnung von Christian Füller

 

mehr... tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.jpghttp://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,627628,00.html

 


Fortbildungsreihe „Chancen für Eltern – Chancen für Bildung“

Die Fortbildungsreihe richtet sich an (zukünftige) ErzieherInnen und LehrerInnen sowie an Eltern und ihre
VertreterInnen. Es werden Praxisbeispiele aus dem Ausland und aus Berlin vorgestellt, die zeigen, wie
Bildungseinrichtungen sich auf den Weg machen können, um Eltern erfolgreich in ihre Arbeit einzubeziehen. Im
Rahmen der Reihe wird diskutiert, welche Strategien sich aus den Beispielen für eine stärkere Partizipation von
Eltern ableiten lassen.
Im Rahmen dieser Reihe gibt es noch zwei Termine in der Heinrich-Böll-Stiftung: 15.10.09, 16.11.09

Nähere Informationen unter: tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.jpg http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=6084

 


Webseite: Multikids.de - Ausgewählte Kinderseiten

Ausschließlich Links, die auf ihre Kindgerechtheit hin getestet wurden, bietet die Internetseite des Stuttgarter Instituts für angewandte Kindermedienforschung, kurz IFAK. Sie dient Kindern und Jugendlichen, aber auch Eltern als erster Wegweiser durch den Internetdschungel.

tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.jpghttp://www.multikids.de/

 


BAJ-Dossier zum Umgang mit Computerspielen

Über den aktuellen Stand der gesetzlichen Regelungen für Jugendschutz bei Computer- und Onlinespielen
berichtet ein neues Dossier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ). Besonderes
Augenmerk legt das Dossier auf die Modalitäten zur Altersfreigabe. Des Weiteren werden pädagogische
Empfehlungen für Eltern zum Umgang mit Computerspielen gegeben. Das Dossier steht online zur
Verfügung unter:  tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.gifDossier

 


Kinder und Fernsehen: Rezeption und Verarbeitung

Was wissen Eltern über die Wahrnehmung ihrer Kinder, wenn es um TV-Sehgewohnheiten und Nutzungsverhalten geht? Was wird gesehen und verarbeitet? Wie lange sollten Kinder überhaupt vor dem Fernseher sitzen? Das Dossier beantwortet Fragen, gibt Tipps und beleuchtet verschiedene Genres.

tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.gifhttp://www.lehrer-online.de/734486.php?sid=51201770880128940324351015101340

 


Mit SCHAU HIN! und yasni persönliche Daten im Netz finden

Welche Informationen stehen über mein Kind im Netz? Wie kann ich verhindern, dass Fotos oder Videos meines Kindes unkontrolliert im Internet erscheinen? Bei SCHAU HIN! können Eltern jetzt ganz einfach mit der Personensuchmaschine yasni prüfen, welche Einträge oder Fotos von ihren Kindern in Foren, sozialen Netzwerken oder anderen Websites stehen.

 

tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.gifmehr...  

 


Kleinere Klassen verbessern den Schulunterricht?

"Schön wär’s!" So lautet der Anreißer in dem Artikel "Zahlenspiele" von Martin Spiewak in der ZEIT vom 08.04.2009.  
  
In seinen weiteren Ausführungen kommt er zu folgendem Ergebniss: "Kleine Klassen reduzieren die Zahl der zu bearbeitenden Klausuren und Zeugnisse, sie schonen die Nerven der Lehrer und erhöhen deutlich ihre Arbeitszufriedenheit. Den Unterricht und seine Ergebnisse verbessern sie freilich nur selten." Von daher fordert er, nicht zu Unrecht, eine Reform des Unterrichts. Nur, - der Unterricht an Schulen wird ständig reformiert und den bekannten Nürnberger Trichter haben wir, trotz aller Forschung, immer noch nicht gefunden.   
   
Die Suche danach erinnert an die Suche nach dem heiligen Gral, der auch bis heute noch nicht gefunden wurde. Und so wird auch der aktuell so oft geforderte individualisierte Unterricht nicht die Lösung der Probleme in der Schule sein. Schon bei der sogenannten Freiarbeit in den achtziger Jahren, im Grunde ein Vorläufer des individualisierten Unterrichts, kamen Lehrer an die Grenzen des Machbaren. Es ist schlicht nicht möglich, zwanzig oder gar dreißig individuelle Lernangebote zu erstellen. Schließlich hat der Tag nur 24 Stunden!   
   
Für diejenigen unter den Lesern, die sich für das Thema Unterrichtsmethoden interessieren, bietet Wikipedia eine erste Orientierung. Geben Sie das Stichwort "Unterrichtsmethoden" in das Suchfeld ein
untertl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.gif http://de.wikipedia.org/wiki.  
   
Zum Schluss stellt sich mir dann doch noch die Frage, was ist eigentlich schlecht daran, wenn Lehrer durch kleiner Klassen eine höhere Arbeitszufriedenheit erreichen? Käme das nicht auch den Schülern zu Gute?"

(Ausschnitt aus einem Newsletter vonTeachersNews von Jürgen Spaniol, Redaktion TeachersNews)

 

Neue Ratgeber-Broschüre

Spiel- und Lernsoftware:

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet mit einer neuen Broschüre Informationen zu Spiel- und Lernsoftware. Die neue Broschüre "Spiel- und Lernsoftware pädagogisch beurteilt, Band 18" bietet Orientierungshilfe, indem sie Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen einen übersichtlichen Einblick im riesigen Angebot der Spiel- und Lernsoftware ermöglicht.Mit wertvollen Tipps und einer kritisch beurteilten Auswahl von Software bietet sie die Möglichkeit, sich umfassend und interessenbezogen über ein elektronisches Spiel- und Lernangebot zu informieren und auszutauschen.

tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.jpghttp://www.bmfsfj.de/

Rechtsextremismus - Wie Eltern Tendenzen ihrer Kindern erkennen


Ihr Kind hört Musik mit rechtsextremen Texten und kleidet sich auf eine Art und Weise, die Sie in der Annahme bestärkt, dass Ihr Sohn oder Ihre Tochter "rechts " sein könnte?
Schauen Sie nicht weg!


Lesen Sie mehr dazu: Quelle FR

 


Hilfen für junge Eltern

tl_files/artikel/allgemein/pfeil-rechts_03.gif Dieses von Prof. Rudi Krawitz eröffnete Angebot musst mangels Anmeldung leider abgesagt werden. Wie es aussieht wollen junge Eltern gar keine Hilfe. Welch eine Ironie"

 


"Lehrer sind nicht die Ersatzeltern der Nation"

Lehrer sind mit Reparaturaufgaben der Gesellschaft überfordert, sagt Josef Kraus, Chef des deutschen Lehrer - Dachverbands für Lehrer - Laut Josef Kraus ist die Kritik an Lehrern und Schulsystem in Deutschland schon zum "Volkssport" geworden. Politiker sollten sich schützend vor die Lehrer stellen, sagt er im Interview mit Nermin Ismail.

Dieser Hinweis ist besonders wichtig, da besonders in letzter Zeit, die pauschale Kritik der Eltern an Lehrern inflationsartig zunimmt. Das ständige Erziehungsversagen vieler Eltern aber nicht gleichartig und gleichgewichtig artikuliert wird.

Lesen hier das ganzetl_files/artikel/allgemein/verkn.jpg "Interview"

Neuer Medienratgeber für Eltern!

(Veröffentlicht am 20.02.2009)

Praktische Tipps und Informationen rund um das Thema Kinder und Medien – das ist der  SCHAU HIN! Medienratgeber.

Schwerpunkte der neuen Ausgabe sind diesmal Hörbücher, Musikgames sowie Handymusik und Klingeltonabos. Den neuen Medienratgeber können Sie hier kostenlos bestellen.

Eltern und Schule als Partner

Das Verhältnis zwischen Eltern und Lehrer/innen ist zumeist distanziert. Häufig wird es von wechselseitigen Vorurteilen, unklaren Erwartungen und unerfüllbaren Wünschen geprägt. Die Eltern klagen über die Lehrer/innen, die entweder zu hohe Leistungserwartungen hätten und Schulstress erzeugen oder die sich zu wenig um den Lernerfolg ihrer Schüler/innen kümmern würden, sodass viele Jugendliche ohne Schulabschluss blieben. Auch meinen Eltern, dass Lehrer/innen nur an den kognitiven Leistungen ihrer Schüler/innen interessiert seien und deren Persönlichkeitsentwicklung und andere Lernbereiche ausklammern würden. Die Lehrer/innen klagen, dass die Eltern ihre Kinder nicht richtig erzogen hätten und nicht genug motivieren würden, sodass sie sich mit unaufmerksamen, faulen, aggressiven oder sonst wie verhaltensauffälligen Schüler/innen "herumärgern" müssten. Auch meinen sie, dass sich viele Eltern zu wenig um die Hausaufgaben ihrer Kinder kümmern würden. 

Lesen Sie zum Verhältnis Lehrer-Eltern einen tl_files/artikel/allgemein/verkn.jpg Artikel von Martin Textor

Die Panik der Eltern vor der falschen Schule

Im Wettlauf um die besten Chancen für ihre Kinder rackern sich viele Eltern ab: Privatschule, Nachhilfe, elitäre Vereine – und Kontakt möglichst nur zu seinesgleichen. Eine tl_files/koblenz-media/sitepics/verkn.jpgStudie warnt vor einer neuen Klassengesellschaft in Deutschland.

Kinder respektvoll erziehen

"Leider ist die Kunst des respektvollen Erziehens wenig bekannt, vielmehr ist die „schwarze Pädagogik” noch weit verbreitet. Viele Eltern machen sich wenig Gedanken, welchen entscheidenden Einfluss sie durch ihren Umgang auf die psychische Gesundheit ihrer Kinder haben. Tatsächlich stellt ihr Verhalten die Weichen für die Entwicklung der emotionalen Intelligenz ihrer Kinder. Und die emotionale Intelligenz ist von hoher Bedeutung für das Wohlergehen eines Menschen. Die angeblich so bedeutsame verstandesmäßige Intelligenz, der IQ, macht tatsächlich nur 20-30 % des Berufs- und Lebenserfolges aus! Mangelhaft entwickelte emotionale Intelligenz, die soziale Kompetenz einschließt, macht dagegen selbst einen Hochbegabten zu einem Verlierer im Leben." (Zitat aus einer lesenswerten Website)

tl_files/artikel/allgemein/verkn.jpg http://www.respektvoll-erziehen.de/